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manchmal ist es nützlich, bewußt die eigenen Überzeugungen und das eigene Glaubenssystem etwas anzusehen, um blockierende Einflüsse zu lösen, um Genesungen zu erleichtern und um die Entwicklung zu beschleunigen.
Selbstheilung meint meist nicht die Kompetenz des eigenen Ichs,
es ist die natürliche, liebevolle Fähigkeit des Lebens gemeint, das Leben gedeihen zu lassen.

Sich bewußter werden, innere Entscheidungen treffen, Impulse setzen -
das kann sehr helfen und danach ist wieder ein Entspannen gefragt, damit Selbstheilung geschehen kann, ein natürliches Gesunden, das sein eigenes Tempo hat.

jeder Mensch hat ein Glaubenssystem, das meist zu größtem Teil unbewußt ist.
Es sind komprimierte Erfahrungen und Bewertungen und auch unbewußte Strategien,
mit dem Leben umzugehen. Glauben an sich ist kraftvoller als jegliches Nachdenken,
darum lohnt es, wenn innere Überzeugungen jetzt nicht mehr passend oder hilfreich sind, hier bewußter zu werden und sich in der Innenwelt zu entwickeln.
Was geglaubt wird, erschafft eine Selektion der Wahrnehmung, eine Ausrichtung und Aktivierung oder ein Blocken innerer Kräfte, es wird meist rationalisiert, sprich, eine anscheinend vernünftige Erklärung wird gefunden, wenn es in Frage gestellt wird.

hier typische Beispiele für anstrengende Glaubensüberzeugungen:
" ich muß immer viel Geld verdienen, sonst verliere ich die Menschen, die mir wichtig sind / werde verachtet / bin ich ein Verlierer etc "
" es ist besser, ich erfülle die Erwartungen anderer, auch wenn es meinen widerspricht, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich für mich richtige Entscheidungen treffen würde/ denn sonst müßte ich mich behaupten/ sonst wirke ich arrogant... "
" ich muß alles ganz perfekt machen und bekomme doch nicht die entsprechende Wertschätzung, egal, was ich tue " etc.
" ich darf nicht vertrauen und muß alles möglichst autonom machen, sonst wäre ich abhänging/ emotional ausgeliefert / könnte verraten werden..."
" ich muß die Familie immer zusammenhalten, denn sonst geschieht ein Unglück /
habe ich versagt / wenden sich auch andere ab..."
" ich muß Karriere machen, um mich nicht mehr minderwertig zu fühlen,
auch wenn es mich charakterlich verändert/ mich von mir entfremdet / ich andere übergehen muß dabei/ es mich gleichzeitig stolz und unglücklich macht " ...


wenn eine solche Überzeugung durch viele Verhaltensweisen, die selbstbestätigend
sind, über Jahre gefestigt wird, kann sie zu innerem Glauben geworden sein.
Ein enormer Leistungsdruck kann entstehen, innere Angst wird immer wieder vermeidend bestätigt, Veränderungen erscheinen schwierig.
Die Auflösung geschieht anhand eines inneren Wandelns, der der eigenen realen
Lebenssituation und der eigenen Werte und Möglichkeiten jetzt entspricht.

Es ist praktisch unmöglich, das eigene Glaubenssystem im Ganzen bewußt zu machen und es ist auch nicht gebraucht. Es sind meist nur einige Punkte, die innerlich
hindern und die gilt es zu finden.

und natürlich habe ich wie jeder Mensch ebenfalls ein eigenes Glaubenssystem und
bei diesen Anmerkungen hier suche sich bitte jede*r heraus, was für das Eigene
nützlich und hilfreich ist :-)

wie baut sich ein inneres Glaubenssystem auf ?

die Seele bringt viele Überzeugungen mit, die ganz wesenhaft die eigene Persönlichkeit
und den eigenen Charakter ausformen. Je mehr Erfahrung die Seele mit Inkarnation hat,
desto stärker ist der Eigenanteil in dieser Formung und desto weniger abhängig ist sie vom kulturellen Feld, in das sie geboren ist. Seelen, die noch unerfahrener sind,
sind stärker geprägt durch die family cloud, die Bezugspersonen, durch Vorbilder,
durch Gruppenenergien, die als Identifikationsmuster dienen.
Individuation ist eine Entwicklung, die sich lernt. Unbewußte Liebe drückt sich oft als
Tendenz aus, möglichst ähnlich zu sein oder die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Es ist ein inneres Lernen, dass die Liebe weiterhin kraftvoll ist, die gefühlte Zugehörigkeit und die Verbundenheit weiterhin bleiben, auch wenn die Individuation weiter geht. Mensch fühlt sich geliebt und zugehörig und ist ganz anders und anders als erwartet :-)

während eine unerfahrene Seele also große Sicherheit spürt, wenn sie sozial möglichst
mit der Gruppe mitschwingt, die sie als stark, überzeugend, sichernd empfindet,
kann eine erfahrenere Seele sich einfacher in sich selbst zentrieren und sich gemäß der
eigenen Anlagen, Werte, Ideale, Bedürfnisse entwickeln.
Was bedeutet: jede Seele macht es immer richtig, denn die Bedürfnislage ist natürlich
immer richtig. Es gibt also kein Schema, keine Anleitung, keine Erziehung, keine Therapie, die für alle Menschen gleich passend wäre. Hier ist es gefragt, ehrlich bei sich
zu spüren, was tatsächlich die beste Wirkung hat und den positiven Resonanzen zu folgen.

das Bewußtsein hat kein Alter und kann immer gleich frisch und lebendig aktiviert werden und mithelfen, die eigene Entwicklung zu erleichtern.

Glaube an sich ist eine Kraft, etwas, das emotional-geistig-energetisch wirksam ist und darum eine wesentliche Kraft im Menschen ist.

die Inhalte des eigenen Glaubens rühren aus eigenen Überzeugungen, Erlebnissen, Prägungen und kulturell Angenommenem her und das in ganz verschiedenen Anteilen.
Glaube hilft bei vielem, auch mit Unbekanntem umzugehen, Furcht zu mindern, Menschen und Situationen vital "lesen" zu können. Ist etwas oder jemand glaubhaft ?
Was nicht zum eigenen Erfahrungsspektrum gehört und berichtet wird, hier stellt sich
immer die Frage: kann ich das glauben oder nicht ? Manchmal ist das unangenehm, weil es nicht durch innere Bewahrheitung oder Negierung beurteilt werden kann.

Innere Sichten, Visionen, Glauben sind wesentliche Entwicklungsfaktoren, können motivieren und orientieren.

Worte und formulierte Erkenntnisse haben eine Wirkung insofern, wenn innere Entwicklung dadurch in Gang kommt, sie haben aber keine magische Wirkung in sich :-)
Es gibt da keine Zauberformel leider und ein eigener "Glaubenssatz" läßt sich nicht unbedingt durch einen Wechsel zu einem passenderen affirmativen Satz wandeln.
Mensch muß es schon wollen und auch innerlich entsprechend einiges in Bewegung bringen.

in Krisen ist es meist sehr viel leichter, sich zu verändern, weil innerlich bewußt ist, dass es jetzt notwendig ist.
Veränderung ist existentiell notwendig in Krisenzeiten, in relativ stabilen Zuständen braucht es häufig mehr Aufwand und Hartnäckigkeit.

eine Affirmation kann also hilfreich sein, was aber verändert, ist innere liebevolle wahrhaftige Wandlung. Und das ist eben nicht immer so einfach, viele Überzeugungen sind in einem inneren Netzwerk mehr oder weniger verbunden, die als identitätsstiftend erlebt werden können und somit sind umfassende Änderungen manchmal als bedrohlich oder abwehrend als "unmöglich" erlebt. Wenn das der Fall ist, ist mehr gebraucht, um die innere Erfahrung zu ermöglichen,dass das "ich" der Persönlichkeit immer bleibt, auch wenn sich inneres Verhalten wandelt.

Entwicklung geht nur freiwillig und geschieht, wenn es eine Vorwärtsentwicklung im Sinne der Seele ist; Druck, zu starkes Wollen, Kritik, inneres Dealen sind wirkungslos und blockieren eher.

einige unterschiedliche Beispiele für hilfreiches inneres Entwickeln dazu:
"ich darf mich verändern und entdecke neue Möglichkeiten und bin dabei innerlich immer sicher und stabil"
" ich bin ich, gerade durch Veränderung kann ich wieder mehr ich selbst sein "
" auch wenn andere das nicht erleben durften, ich nehme dankbar jetzt die guten Möglichkeiten meines Lebens an "
" auch wenn meine Eltern oder die, die vor mir waren, nicht so ein gutes Leben hatten,
es darf mir jetzt gut gehen und ich darf gesund sein bis ins hohe Alter "
" was ich erlebe und austrahle, bleibt im Gedächtnis dieser Welt, so erlaube und ermögliche ich mir jetzt einfache, positive Wendungen, damit es anderen ebenfalls leichter fällt, positive Wendungen zu erleben "
" es ist für mein Eigenes unwichtig, was andere erlebten oder glauben, ich vertraue meinem eigenen Lebensweg "
" ich danke für alle Erfahrungen, die ich bereits machen durfte und erlaube, dass sie sich
jetzt lebendig lernend für mich ordnen, so dass ich ermutigt, gesichert und wach lernend bin und darf mich neu erleben / fühlen / einbringen/ ausdrücken "
" wo meine unbewußte Liebe mich in die Ähnlichkeit zu anderen brachte, kann meine Seele diese Liebe jetzt weiterhin fließen lassen, sich zugehörig fühlen - und ich als Person darf ganz anders leben und gesund und glücklich sein, als die Menschen, die ich lieb habe/ und ich werde weiterhin geliebt und respektiert, auch wenn ich mich verändere "
" ich merke, ich bin lebendig und verändere mich ständig. Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich letztes Jahr war oder der ich vor zehn Jahren war. Es ist natürlich, mich zu verändern und es ist Teil meiner Lebendigkeit "

für spirituelle Menschen kann zum Beispiel hilfreich sein:
" ich bin ein Teil des Göttlichen und ich bin verbunden und dadurch immer gehalten
und unterstützt durch das Göttliche in allem das ist "
" ich erlaube, das Göttliche in meinem Selbst darf mich jetzt entwickeln und das lebendige Licht meiner Seele füllt meine Person und entwickelt mich gesund "
" ich erlaube, meine Vergangenheit immer einfacher dem Göttlichen zu geben, damit ich innerlich reife, heile, lerne und präsent bin im jetzt "
" was ich dachte, was ich glaubte, es hat mir manchmal geholfen, manchmal hat es mich limitiert, ich vertraue, immer wieder entsteht in mir neues Denken, neuer Glaube, jetzt kann das Alte immer leichter losgelassen sein, damit das Göttliche mich durch meine Seele liebevoll und heilsam führen kann "
" was ich dachte, wer ich bin oder wie ich bin, es waren immer nur Zustände und was davon innerlich so fest geglaubt war, dass sich das Leben nicht mehr frei durch mich entwickeln kann, lasse ich jetzt gerne los und erlebe, das Leben entfaltet mich weiter "
" das Leben wandelt liebevoll in mir alles, das Heilung braucht " etc



grundsätzlich kann man schon sagen, das Lernen geht am einfachsten, je wesentlicher und tiefer man sich versenkt, die Ich-Konstrukte und Gewohnheiten wandeln sich einfacher, wenn das Grundlegende in Bewegung gebracht wird, aber es passiert leider nicht automatisch. Und die Stabilität der Persönlichkeit ist immer zu sichern.
Ist der alte Spruch noch bekannt: vor der Erleuchtung neurotisch,
nach der Erleuchtung neurotisch ? :-)
Darum ist spirituelle Nähe zu Erleuchteten leider nicht von selbst heilsam
für die Psyche oder den Körper, das bedarf für gewöhnlich schon aktiver Impulse,
wenn die Genese nicht von selbst abläuft.

wie finden sich die inneren geistigen Hindernisse ?



sich in Ruhe Fragen zu stellen, kann da hinführen,
dem Auftauchen der inneren Antworten ist Zeit zu geben:

was glaube ich noch, das nicht mehr zu den Erfordernissen meines Lebens jetzt paßt ?

was glaube ich, wie muß ich sein ?
und wo paßt es nicht mehr zu meiner Entwicklung jetzt ?

was glaube ich, erwarte ich etwas Negatives und bin dadurch geschwächt oder entmutigt ?

was glaube ich, was darf ich können und was darf ich nicht können ?

was glaube ich, was passiert Schlimmes, wenn ich wieder in meine Kraft komme und tue, was für mich richtig ist ?

was glaube ich, wurden mir Dinge gesagt, die mich limitieren oder mir verbieten, zu sein, wie ich bin ?

was glaube ich, habe ich mir oder anderen Dinge versprochen, die jetzt nicht mehr sinnvoll sind ? Darf ich mir erlauben, mich frei zu geben aus den alten Versprechen ?

was glaube ich, habe ich verletzende Erlebnisse verallgemeinert ?
Darf sich das Abwehrverhalten jetzt auflösen und darf ich wieder positive Erfahrungen machen ?

was glaube ich, was passiert, wenn ich andere um Rücksicht oder Mitgefühl bitte oder
um die Zeit, die ich brauche, um mich zu verändern ?

was glaube ich, schütze ich mich oder jemand anderen durch meine Schwäche oder Krankheit ? Vor was ? Ist das realistisch ?

was glaube ich, gibt es einen mir unbewußten Vorteil durch die Schwäche oder Krankheit ?
Ist dadurch ein Lernen in mir, das gebraucht ist ?
Kann ich das bewußt annehmen, so dass die Schwächung nicht mehr benötigt wird für diese Reifung ?

was glaube ich, muß ich immer und in jedem Fall kraftvoll sein/ wissen, was zu tun ist / mich durchsetzen / anscheinend klüger sein ?

was glaube ich, was muß geschehen, damit ich gesund und kraftvoll werde und so leben kann ?

was glaube ich als Persönlichkeit, was brauche ich, um zu gesunden ?

was glaube ich als Seele, was ist gebraucht, um zu gesunden ?


( hier finden sich auch Fragen, um in Kontakt mit den Ressourcen im Glaubenssystem zu kommen bei: " meditative Selbstheilung " )


vielleicht sind hierzu ein paar Überlegungen hilfreich ?

das "ich" ist eine natürliche Einheit, ein sich ständig aktualisierender Prozess, diese Einheit generiert sich von selbst, sowohl für die Seelenanteile, als auch die Persönlichkeit mit ihrem Körper.
Je nachdem, was man gerade mit dem "ich" identifiziert innerlich, ist es begrenzter oder befähigter, das Selbstkonzept darf sich lebendig verändern.
Jeder Mensch kennt den Zustand des flow, wenn Seele und Persönlichkeit Hand in Hand sind und die eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Entwicklungen mit dem zusammenpassen,
was sich durch die Seele ausstrahlt und durch Resonanz aus der Welt gefügt wird.
Der Seele als Quelle des Lebendigen in einem Menschen darf vertraut werden.
Seelisch ist multidimensionales Wirken normal, die ganze Natur funktioniert so,
das Verstehenwollen verlangsamt es oft, der Wunsch nach Erklärung bringt immer wieder Ursachen ins Bewußtsein, die nicht unbedingt relevant sind. Manchmal ist das Ego auf dem Plan und unterbricht, möchte wieder in den problematisches State oder will zu früh Zufriedenheit generieren, damit sich nicht mehr verändert. Das Ego ist hilflos, wenn die Seele entwickelt. Es darf ein Vertrauen in die eigene Seele da sein, damit das Leben fließen kann.

Aber es ist nicht immer alles über die seelische Dimension zu lösen, Probleme sind dort anzusehen, wo sie Kummer machen und sind auch auf dieser Ebene zu lösen.


bei starken unglücklichen Prägungen in der Kindheit hier ein allgemeines Beispiel:
" wo ich erfahren hatte, dass andere sich über meine Schwäche oder meinen Schmerz freuen, erlebe ich jetzt: das unbändig starke Leben in mir freut sich über mein Glück, mein Wohlgefühl und dass ich mein Leben gelingend lebe und das ist jetzt meine Realität. Wo ich andere noch als hinderlich erinnere in mir oder meine Energie lernte, sich gegen mich selbst zu wenden, geschieht jetzt Heilung.
Was ich selbst bin, kann nicht zerstört werden. Aus dieser Mitte lebe ich immer wieder neu auf und alles in mir kann heilen und ganz sein, egal, was mir geschehen war.
Meine Energie hilft mir jetzt im Ganzen. Ich brauche nicht stärker sein als andere,
jetzt hindert mich niemand mehr und das Leben hilft sogar bei meinem Aufleben.
Ich richte mich liebevoll aus und meine Gewohnheiten wandeln sich, wie es gebraucht wird. Jetzt darf ich erleben, es wirkt, wenn ich für mich selbst entscheide,
ich vertraue meinen Gefühlen und meiner Wahrnehmung, ich freue mich
mit mir und mit anderen. Nur ich selbst kann in meiner Innenwelt lenken und ich bin sicher während meiner Veränderung. Glücklich wird meine Eigendynamik immer wirksamer. Ich kann meine positiven Empfindungen verstärken.
Ich kann meine Aufmerksamkeit liebevoll stärkend positiv ausrichten.
Jetzt belohnt mich mein Inneres mit neuer Kraft, mit Freude, mit Glück,
wenn ich mein Eigenes lebe und großzügig mit mir bin, gesund bin
und in positiven Beziehungen lebe "

es ist wichtig, zu verstehen, dass ein Mensch psychisch andere ermächtigen kann und auch wieder entmachten kann. Was in der Kindheit natürlich als "übermächtig" erlebt war, ist es jetzt nicht mehr und auch die innere Abbildung darf entsprechend aufgelöst werden. Sich zu vergegenwärtigen, dass aus der Mitte des Selbstes wirklich Selbstentwicklung geschieht, ist oft hilfreich. Erlebte Hindernisse durch andere sind nur energetisch manchmal noch wirksam und lösen sich auf, wenn die Entscheidung innerlich getroffen wird. Es ist als spirituelles Erwachsenwerden zu verstehen,
mensch kann selbst entscheiden, ob er sich an anderen hindert oder sich befreit.

wenn hauptsächlich positive Kindheitserfahrungen gemacht waren, kann die innere Stabilität nach dem Verlust durch Tod eines Elternteils ebenfalls bewußt gestärkt werden. Ebenso natürlich nach dem Verlust einer wichtigen Partnerschaft.

ein Beispiel:
" ich danke für die Liebe und Unterstützung, die ich erhalten habe und stärke und fördere mich jetzt selbst auf Dauer, bin geborgen in mir und fühle mich geliebt.
Ich durfte erleben, wie jemand an mich glaubte, mir Halt gab, mich unterstützte, mich oft verstehen konnte und so fördere ich mich jetzt selbst und nehme wahr, ob mit anderen Menschen manches davon ähnlich positiv in Verbindung sein kann und ich gestalte diese unterstützenden Verbindungen jetzt, während mein innerer Halt sich neu findet "
bei falscher Identifikation in der Kindheit:
wenn die Persönlichkeit zum Beispiel in der Kindheit lernte: " es wird bei mir genauso sein wie bei xy, denn das wurde mir eindrücklich gesagt ", ist die innerpsychische kindliche Energie sozusagen immer noch brav und erfüllt die Prophezeiung.
Hier hilft Bewußtwerden und das innere erwachsene Ich zu aktivieren: " und ich als erwachsener Mensch habe das jetzt erkannt und gebe mir selbst Richtung und Zukunft.
Ich folge dem, was ich als Erwachsene*r möchte ".

wenn ein dominanter Seelenanteil mit einer bestimmten Prägung aus einer alten Inkarnation einen Menschen ins Leiden schickt, kann das einen starken Einfluß auf das Glaubenssystem haben. Dazu findet sich mehr unter dem Punkt "seelische Ursachen".

das "ich" ist nicht abhängig von Erlebtem und Gelerntem, es ist sich selbst inhaltlich nie gleich, denn der Mensch verändert sich ohnehin in einem steten Fluß.
Der Entwicklungsdrang ist in jeder Seele immer lebendig und ganz natürlich.
Je nach Ebene, auf der der Mensch das "ich" gerade identifiziert, ist die Aufmerksamkeit gesammelt und Wahrnehmen, Erkennen und absichtliches Wirken ist möglich.
Im Alltagsgeschehen ist durch das Mitschwingen mit anderen Menschen das "ich" gemeint, das gerade abgerufen wird, also meist die Persönlichkeit.
Unsere Kultur fördert fast nur die Identifikation mit der Persönlichkeit
und mit dem Körper, womit nur ein kleiner Teil unserer Möglichkeiten aktiviert wird.

es ist der Seele "urvertraut", wesentlich in Fülle, Großzügigkeit, Freude und im Zustand positiver Verstärkung zu leben.

ein Alltagsbeispiel: Mitfreuen
Seelisch ist es normal, sich mit jemandem zu freuen, der glücklich ist, wenn es echtes Glück ist und das Herz wärmt.
Das ist positive Verstärkung und der Mensch, der sich mitfreut, ist unmittelbar mehr mit seiner eigenen seelischen Essenz in Resonanz.
Die Persönlichkeit kann sich stattdessen verschließen oder sogar Neid empfinden oder den anderen Menschen abwehren, weil die Spiegelung eigenes Unglück zeigt etc.
Das ist ein unglücklicher Mechanismus.
Einfach gesagt, die seelischen Qualitäten werden alle strahlender und aktiver, je mehr man sie lebt.
Lieben, sich mit anderen freuen, die Vielfalt des Lebens bestaunen, die Harmonien und wunderbaren Fügungen geniessen, offenes Lernen, Entdecken und inneres Segnen sind der Seele vertraute und gewohnte States.
Der Seele ist die äußere Form, der Körper oder das Auftreten eines anderen Menschen fast ganz unwichtig, sie spürt die Lebensessenz im anderen.

häufig trauen sich Menschen kaum, andere teilhaben zu lassen, wenn sie unbefangen glücklich sind oder ohne Anlaß glücklich sind, weil sie erleben, wie sich andere dann eher verschließen, statt mitzugehen.

esoterisch wurde auch damit viel verzerrt. Es wurden "Taktiken" beschrieben,
wie man andere Menschen auf diese Art manipulieren sollte.
"Sich mit reichen Menschen freuen", um selbst in Resonanz zu gehen mit Reichtum.
Das ist pure Egoterik :-)
Wenn ein Mensch mit Berechnung andere lenken will energetisch oder gedanklich,
entsteht immer Schaden und die Täuschung wird weiter aufgebaut.
Spirituell ist Freude unabhängig von Materiellem, materielle Gier und Ausnutzung anderer Menschen sind sogar verschließend gegenüber der eigenen Seele, wie jede Spielart der Selbstsucht, weil das Ego dadurch immer dickere Trennwände aus nie ersättlichen Bedürfnissen,falschem Licht und Täuschungen errichtet.
Seelisch ist die echte Freude gemeint, die natürlich unschuldig ist, so kann man sich mit einem reichen und mit einem armen Menschen mitfreuen, weil es der Seele keinen Unterschied macht.

auf Gesundheit bezogen:

weniger Aufmerksamkeit auf die Krankheiten oder Probleme anderer richten,
so ist man von selbst mehr in Kontakt mit dem Lebendigem in sich selbst.
Die Probleme an der Oberfläche haben ganz unterschiedliche eigene Ursachen und wie zwei Menschen aus völlig verschiedenen Gründen Migräne oder Depressionen oder Diabetes haben können, so macht es auch keinen Sinn, anhand der symptomatischen Ähnlichkeit nach Verbindungen zu suchen.
Die Probleme anderer nicht zu glauben, heißt frei zu bleiben davon und schon dadurch das Gesunde oder Lösende im anderen zu stärken.
Damit ist nicht die Not gemeint, sondern das Verhalten, die inneren Probleme,
die zu dieser Not geführt haben. Empathisch mit dem Menschen sein ist immer richtig.

hier noch abschließend einige allgemeine affirmative Sätze, vielleicht ist etwas dabei, das beim Zugang zum Eigenen hilft:

" egal, was ich früher erlebte, es ist mir jetzt erlaubt, einfach zu gesunden "

" ich nehme jetzt positiven Einfluß auf meinen Körper und meine Psyche und helfe mir "

" mein Körper ist das warme Zuhause meiner Seele und ist aufmerksam für mich und ich kann meinen Körper positiv stärken und aktiviere meine Selbstheilung "

bei familiären Erkrankungen über Generationen:
" mein Körper geht manchmal noch in Resonanz mit den Eltern oder Ahnen meines Körpers, weil durch die große Ähnlichkeit hier eine besondere Resonanzfähigkeit ist.
Da ich jedoch ein eigener Mensch bin, darf ich für mich entscheiden und lenken und somit positiven Einfluß auf meinen Körper nehmen und mein Körper setzt das lebendig um. So waren meine Ahnen erkrankt an ( x ), und ich danke dafür, dass mein Körper
damit nicht mehr mitschwingt, sondern gesund bleibt / wird. Ich treffe für mich die Entscheidung, dankbar mit den Stärken, der Immunkraft, der Vitalität der Ahnen im Körper in Kontakt zu sein und die Erinnerungen an Krankheiten und Schwächen nicht sich manifestieren zu lassen, sondern die Lebenskraft, die mich versorgt, Gesundheit in meinem Körper manifestieren zu lassen "

" ich brauche nicht wissen, wie es gelingt, ich danke für die Selbstheilung und lasse sie immer einfacher gelingen "



manchmal hilft es sehr, sich zu vergegenwärtigen, "schwierig" oder "einfach" sind keine natürlichen Kategorien, die Natur kann mehr als wir für gewöhnlich lernen.
Manchmal löst sich ein angeblich schwieriges Problem leichter als ein harmloses Problem, innere Motivation und Möglichkeit sind da wichtige Faktoren.
Viel von dem, was wir "objektiv" als schwierig bezeichnen, ist durch erlerntes,
konzeptuelles Denken erschaffen und wir sind daran gewöhnt.
Oft scheint keine eigene Einflußnahme möglich auf den eigenen Körper oder die Genese.
Kann es sein, dass das etwas Erlerntes, Antrainiertes ist ?
Denn die Möglichkeit, den eigenen Körper wohltuend zu beeinflussen, ist offensichtlich
etwas Natürliches und erinnert sich in den meisten Menschen eher, als dass es neu gelernt werden müßte ?

wenn das Denken manchmal zuviele geistige Blockaden erschafft, kann es willentlich
beruhigt werden, nicht alles muß verstanden werden, kann kontrolliert werden vom Verstand.

es geht und bewußt oder unbewußt: es ist eine gesunde Demut gefragt.
Mensch kann viel, aber vor den Mysterien des Lebens kann man sich nur verbeugen und dankbar sein. Ein Mensch kann die Bedingungen für Genese schaffen und erbitten, einladen, aber das Heilende entstammt nicht dem Menschen, es ist die innewohnende Lebenskraft, universelle Liebe, das fähige und unterstützende Bewußtsein des Lebens.
Das Leben heilt sich selbst.


tausendfach verfestigte Gedanken, wie sie typischerweise hinderlich sind, sind gedankliche Blockaden:

das geht, das geht nicht;
die Mitte der Gaußschen Kurve ist bestimmt auch der Verlauf bei mir,
ich orientiere mich an der Statistik, statt auf mich selbst zu hören ;
ich merke immer die Nebenwirkungen;
bei mir hilft das nicht; keiner kann mir helfen;
so muß es ablaufen; erst muß das geschehen, dann dies, sonst klappt es nicht;
ich darf mich nur ausruhen, wenn ich krank bin;
Menschen, denen ich Autorität gebe über meine Gesundheit, müssen das auch richtig finden;
es braucht so und soviele Medikamente, Operationen, Behandlungen und dann kann ich gesund sein;
ich muß mich erst verändert haben, dann...; es ist eine Strafe; mir ist es nicht gegönnt;
die Ärztin wird sicher ärgerlich, wenn ich etwas anderes möchte ( nein, meist nicht,
und sonst kann man sich für das Bisherige bedanken oder ein Schriftstück aufsetzen, dass die rechtliche Haftung aufhebt, wenn man etwas anderes für sich wählt, als es die Leitlinie empfiehlt, so ist die Ärtzin abgesichert und vermutlich wieder hilfsbereit );
ich erinnere auch sonst nichts, wo es mir leicht gefallen wäre etc

das sind konstruierte, gedankliche Hindernisse und die eigene Energie verhält sich
entsprechend, wenn es sich verfestigt hatte. Wer so gehindert ist, muß tatsächlich
innerlich arbeiten, um das wieder aufzulösen. Es braucht Hartnäckigkeit und
immer wieder Bewußtheit und dann gelingt es auch.
Es scheint vielleicht befremdlich, weil man annimmt, in jedem Falle würde Genesung,
Schmerzfreiheit, Vitalität angestrebt, aber wenn innerlich die Zufriedenheit zunimmt
bei negativen Zuständen, ist im Glaubenssystem zu wandeln.
Positive Haltungen wären zum Beispiel:
jetzt werden die Medikamente gut vertragen,
mein Körper nimmt die Medikamente gut an;
aus Beratungssituationen nehme ich das Beste für mich mit und erkenne,
wenn mir Sorgen entstehen, dass ich sie wieder auflösen kann, damit die Operation / Behandlung etc. gut gelingen und angenommen werden kann;
auch wenn ich bisher manchmal erlebte, dass es mir schlecht ging nach XY,
verändert sich jetzt mein Umgang damit, so dass ich in meiner Kraft bleibe und
ich kann in mir visualisieren oder fühlbar machen, wie ich jetzt nach einer solchen
Situation wohlauf, ausgeglichen, stark bin;
gleich, ob sich Menschen um mich negative Zukunft vorstellen, ich darf und kann
für mich selbst entscheiden, wie ich mich ausrichte; etc.


sich hier erforschen und wahrnehmen, was es wirklich ist, das hindert und
es ersetzen durch eine lebendiger Haltung, die paßt und wirklich angenommen wird,
hat eine enorme Wirkung !

tröstlich ist sicherlich auch:
sich einen Plan machen ist schon gut, aber mit Liebe für das eigene Leben intuitiv und so straight als möglich sich selbst folgen, in dem man immer wieder wahrnimmt, was jetzt richtig ist, kongruent ist, innere Harmonie hat, ist viel zielbringender und macht
auch viel mehr Spaß !

allgemein gesagt:
unser Denken kann eine künstliche Trennung von Seele und Körper annehmen,
das Geist-Körper-Problem des mechanistischen Denkens. Es ist allerdings ein künstliches Problem, das nur dem Denken entspringt und das es in der Natur nicht gibt:-)
Es ist wie ein ungewolltes Schattenprodukt unseres Verstandes, dass wir uns konzeptuelle Probleme schaffen können und wir können darüber lachen und sie überwinden, indem wir die lebendige Ganzheit wieder spüren.
Unser Denken ist da, um uns zu helfen, nicht uns zu hindern.

ebenso sind scheinbare moralische Probleme manchmal innere Blockaden.
Alter Glaube, etwas erst erarbeiten zu müssen, Glaube, es brauche Opfer, es gäbe Strafen oder unwürdig zu sein, erst leiden zu müssen, bis etwas genossen werden darf -
wären Beispiele. In der Natur gibt es das nicht, es sind zum großen Teil unbewußte Übertragungen, die da noch geglaubt werden. Jedes Geschöpf ist immer würdig, die Lebenskraft und universelle Liebe sind unbegrenzt für alle da und werden in dieser Welt sogar immer stärker, je mehr Menschen das hier einfließen lassen. Opfer und ein Gnädigstimmen vermeintlich starker Wesen sind ein Verhalten, das durch menschliche Kulturen geprägt waren und nichts mit der natürlichen Lebenskraft zu tun haben. Es werden keine Opfer mehr gebraucht.
Das Göttliche braucht niemandem vergeben, denn es hat nie geurteilt, es ist die Seele selbst, die durch Rückschau nach einer Inkarnation im Rahmen der seelischen Selbstentwicklung alles ansah, was sie auf der Erde getan hatte und mit welcher Absicht und welche Auswirkungen es hatte. Daraus kann sich eine Seele Reuewünsche oder Selbstlimitierungen erschaffen, im Positiven aber auch direkte großzügige Weiterentwicklung.Und es ist oft das unbewußte Familienfeld, das solche Glaubensmuster wie Schuld oder Sünde manchmal über Generationen unreflektiert aufrechterhält.
Moralische Blockaden können mit Liebe aufgelöst werden. Manchmal durch die Bitte um Vergebung, manchmal durch Erkenntnis, De-Identifikation oder auch mit Humor. Moral wurde religiös und gesellschaftlich oft negativ eingesetzt, auch im inneren Dialog verurteilen sich manche Menschen hartnäckig.
Aber wer ist denn ein Mensch, dass er sich verurteilen dürfte ?
Stellt mensch sich da nicht über die Evolution selbst ?
Jeder lernt und reift anhand der eigenen Möglichkeiten und statt sich anzugreifen, macht es mehr Sinn, sich freundlich beizustehen, zu fördern und zu verstehen.



es ist leider so, dass viele, die Naturheilkunde und Heilen als Weg für sich wählen,
oft Probleme mit Schulmediziner*innen haben. Ich finde das schade, denn beides hat viel zu bieten und von allem darf kombiniert werden. Ja, es ist durchkommerzialisiert, leider, es ist profitorientiert, Forschung ist manchmal korrumpiert, die Versorgungslage ist im Ländlichen schlecht und andere Kritik ist sicherlich berechtigt.
Das Menschliche wird in unserem Gesundheitssystem nicht sehr wertgeschätzt,
das führt zu viel Streß sowohl für die Patient*innen, als auch das Personal in der Pflege oder für Behandler*innen.

wichtig ist manchmal, sich zu erinnern, kein anderer Mensch kann die eigene Zukunft
oder den Verlauf einer Erkrankung oder den Verlauf einer Genese wirklich kennen.
Was ist gerade sinnvoll, wie ist die eigene Zielrichtung ?
Ist etwas limitierend oder ermöglichend ?

für mich selbst habe ich das Limitieren oder Ermöglichen am intensivsten während der Hypnotherapie gemerkt. Das Unbewußte hört immer mit :-)
Wenn ich als Behandlerin etwas sage, dass ich selbst nicht für möglich halte, ist die Schwingung nicht echt und oft wirkungslos. Hier kann ich sagen, ich habe viel
von den Menschen gelernt, die ich unterstützen durfte. Es gibt viel mehr Wege des Gelingens, als ich kenne und ich kann einem anderen mindestens den Gefallen tun,nicht zu limitieren, also es für möglich halten, das Dinge geschehen, die ich nicht kenne oder erklären könnte. Das bedeutet nicht, falsche Hoffnungen zu wecken, sondern es offen zu lassen. So projiziere ich nicht ungewollt eine unerwünschte Zukunft und mische mich nicht ein.

was vielleicht auch hilfreich ist, ist sich den Faktor Zeit genauer anzusehen:
Der Philosoph Henri Bergson beschreibt Zeit anders als wir es gewohnt sind und es ist vielleicht eine Annäherung daran, wie es in der Natur abläuft. Zeit als die Zeit, die ein Lebewesen für seine Entwicklung hat und die ihm natürlicherweise gegeben wird für die eigene Entwicklung. So ist die Zeit eines Planeten eine andere als die Zeit eines Baumes oder eines Menschen oder einer Biene.
Die Lebenszeit, die eine Seele mit dem Göttlichen oder wenn man es ohne spirituelle Note möchte, mit dem einen Leben im Kosmos hat, ist durch die Form und Möglichkeit
und die innewohnende Entwicklung gegeben. Für die Seele geht es immer weiter.
Wenn tatsächlich in einem Leben erreicht ist, was da an Seelenplan vorher gegeben war, kann sich die Seele durch Kontakt zur eigenen Urseele erneuern und das Leben geht weiter, denn die Seele entwickelt sich durch die Erfahrung hier und reift.
Wenn eine Seele die Entwicklung nicht schaffen kann, die eigentlich gewünscht war, kann es sein, dass sie den Tod des Körpers wählt, um die Entwicklung nicht zu hindern, zumindest keine Rückschritte zu machen oder keine Seelenenergie hier zu verlieren.
Hier kann spirituell noch sehr viel verändert werden durch entsprechende Gebete, es wird da fast immer Haß oder Leid für andere getragen, was loszulassen ist, so kann die Seele ihren eigenen Kurs fortsetzen und hat wieder Kraft für sich selbst.

" ich als Seele habe alle Zeit, die ich brauche und ich lasse alles von anderen los, das mich hindert, zu leben, wofür ich herkam "

" ich als Seele nehme meine ureigene Kraft und Ausrichtung an und gebe alle anderen in die Selbstentwicklung "

" ich als Seele brauche keinerlei Wünsche oder Erwartungen anderer erfüllen, ich bin hier, um mein Eigenes zu leben "

" ich als Seele erkenne an, dass ich nicht für andere lernen kann, deshalb ist es sinnlos, Karma anderer auf sich zu nehmen und ich gebe es in die Ordnung zurück "

warum stören fremde Energien so massiv, wenn sie ins innere Energiesystem kommen ? Jedes Geschöpf kann sich nur selbst entwickeln, das Andocken bei anderen oder das Erlauben des Andockens hindert die Entwicklung beider Beteiligter.
Darum ist fremde Energie immer loszulassen oder aktiv zu verabschieden, egal, ob sie aus Trauer, Einsamkeit, Angst, der Illusion eigener Schwäche oder durch vermeintliche seelische Verabredungen noch anhaftet.

" ich als Seele darf ganz frei sein von den Lasten anderer und gebe das Belastende dem Göttlichen zur Lösung "

das unbewußte Mittragen von dunklen Lasten ist fast allen inkarnierten Seelen noch gewohnt. Um es bildhaft zu machen:
wenn etwas eine Last ist, packen wir es ja auch nicht in ein Paket und schicken es Menschen, die wir gern haben :-)
Wir geben es ganz in die Auflösung, damit niemand es mehr tragen braucht.
Das ist Transformation. Die meisten sehr großen Lasten, wie große energetische Formationen von Haß, Angst, Krankheit, Schuld kann eine Seele nicht einfach auflösen,
sie wird in spirituellen Traditionen dem Göttlichen gegeben, durch das Einwirken feinerer und liebevollerer Energien werden diese Lasten dann tatsächlich umgewandelt in nützliche Erfahrungen.
Meist ist es im Kindesalter, wenn noch aus dem paradiesischen Glück des Himmels
heraus versucht wird, andere ebenfalls so glücklich und leicht zu erleben als möglich,
dass aus dem Familienfeld unglückliche Lasten akzeptiert werden. Das ist bewußt loszulassen. Wenn es niemand mehr generiert, lösen sich die Ladungen auf, das Lernen geschieht bei den beteiligten Seelen, wenn für sie der richtige Zeitpunkt da ist.

dasselbe gilt für die Unart, sich um andere Sorgen zu machen.
Energetisch ist das ein Schaden, den man anrichtet, denn den erzeugten Streß kann der andere Mensch oft spüren und das macht ihm die Lösung des Problems noch schwieriger.

Auch hier gilt: wenn, dann positiv verstärken !
" ich glaube, dass du das schaffst / sich eine gute Wendung einstellen wird /
es einfacher wird / du alles erhälst, was du brauchst / es für dich gut wird "

wenn ein naher Mensch gerade leidet, ist es klug, sich zu zähmen und möglichst wenig Sorgen zu erzeugen, sondern wirklich zu stärken. So braucht der andere sich nicht verschließen oder unbewußt verarbeiten, was da projiziert wurde.
Mit dem anderen Menschen freundlich und aufmerksam im Kontakt sein, mit dem im Inneren in Kontakt zu sein, dass die Probleme überwinden kann, heißt, zu stärken.
Die Probleme selbst müssen nicht "geglaubt" werden im Sinne von: verstehen ja,
aber nicht mitschwingen, nicht hilflos werden daran.

lieber eine Minute am Tag sich bedanken beim Leben / dem Göttlichen / der Welt, dass dieser entsprechende Mensch jetzt Hilfe erhält / gesundet / zu Kräften kommt etc, als täglich Sorgen zu erschaffen und diese dem anderen dann unbewußt zu senden.
Geistig und emotional kommunizieren die Menschen am stärksten,
die miteinander in Resonanz gehen, sei es durch Liebesbeziehung, Familie, Freundschaften oder Ähnlichkeit. Jenseits der Worte oder Gedanken teilt sich vital mit, was geglaubt wird. Wenn Einfluß genommen wird, dann positiv bitte.
Wer sehr negative Menschen um sich hat, die sich nicht verändern können oder möchten und die eigene Kraft gerade nicht ausreicht, Projektionen zu verarbeiten, kann emotional in Abstand gehen und sich in positivere Dynamiken einlassen. So verändert sich die unbewußte Aufmerksamkeit und die unbewußte Kommunikation positiv.