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das energetische Feld der Familie enthält viele Segnungen
und Erinnerungen von überstandenen Problemen und
kann sehr hilfreich sein.

man kann einzelne Übertragungen für sich lösen,
wenn sie schädlich sind.

der Körper geht durch die genetische Ähnlichkeit manchmal
in Resonanz mit den Eltern und Ahnen des Körpers.
Teilweise sind Erinnerungen genetisch vererbt, teilweise
sind die Gene wie kleine Antennen, die die geprägten
Energiefelder der Ursprungsfamilie lesen können und
manchmal mitschwingen.

bildlich gesagt: die Gene sind wie Saiten eines Instruments,
auf denen das Gedächtnis der Natur und manchmal auch
einzelne Musikstücke aus der family cloud mitschwingen.
Das geschieht fast immer völlig unbewußt.
Es kann willentlich gesteuert werden und das ist gar nicht
so schwierig. Manchmal reichen schon bewußte, klare
Entscheidungen aus, um den Unterschied zu machen.

mit der psychischen Identität verhält es sich ganz ähnlich.
Es ist nicht wichtig, ob jemand willensstark seinen Charakter
formt oder sich als eher passiv und beeinflußt erlebt -
hier wird Bewußtheit, nicht starker Wille gebraucht.
Je unbewußer ein Mensch ist, desto wesentlicher ist der
Einfluß der "family cloud", desto eher leben sich die übertragenen
Bedürfnisse, Aufträge, unverarbeiteten Traumata oder
dominante Zielsetzungen durch die Kinder und Kindeskinder weiter.
Wie oft stellen sich Kinder zur Verfügung unbewußt,
um die unterdrückten Meinungen oder Sehnsüchte
ihrer Eltern auszuleben ?
Es passiert oft und es ist eine Form unbewußter Liebe.
Je bewußter der Mensch wird, desto mehr spürt er seine
Wahlfreiheit und kann sich daraus lösen.
Hier ist erwachsenes souveränes Entscheiden gefragt,
nicht kindliches braves Verhalten oder Nachahmen.
In unsicheren Situationen, in denen erstmal wenig innere
Orientierung da ist, wird oft die absichernde Vertrautheit
gewählt, die früh psychisch in der Kindheit erfahren wurde,
bevor eine eigene lenkende Persönlichkeit sich aufbaute.
Als erwachsener Mensch kann man sich da Halt geben,
selbstbestimmt ausrichten und wenn gebraucht, gegenlenken.

einfach gesagt: ein Mensch darf immer frei wählen, ob er die
Geschichten der Vergangenheit anderer ( der Ahnen ) weiterführen
möchte und mit wieviel seiner Lebenskraft, oder ob er das Eigene
in die Entwicklung bringt mit selbstgesetzten Zielen.

frei von etwas zu sein, heißt: es nicht zu wiederholen,
nicht zu kompensieren, es nicht für die anderen ins
happy end bringen zu wollen, sich nicht oppositionell
dazu zu verhalten, sich nicht im Verhältnis dazu definieren zu brauchen.

so wie eine unbewußte Liebe meist Nachahmung bedeutet,
ein ähneln wollen, das Bewunderung ausdrückt und das leicht
in selbstloses Aufgeben der eigenen Ziele führen kann,
ist unbewußte Abneigung ebenso definierend und erlöst sich
leichter, wenn die eigene Identität bewußt gestärkt wird und
erinnert wird: die Fähigkeit ist da, in jedem von uns, sich
frei entscheiden zu können, sich dadurch frei verhalten zu können
und die emotionale Sicherheit dabei baut sich allmählich auf.


allgemein:
um sich bei der Genese zu helfen, wenn ein Leiden familiär
gehäuft auftritt, kann hilfreich sein:


- sich vergegenwärtigen, für das eigene Leben und den eigenen
Körper wirken innere Entscheidungen wesentlich und die
darf ein Mensch frei und individuell treffen und
das ist wirksamer als unbewußtes Mitschwingen.
Alle Krankheiten oder Leiden, die nicht angeboren waren,
wurden vor Auftreten vom Körper gemanagt und abgewehrt,
gesundes Gleichgewicht ist also möglich und der Körper hat diese
Fähigkeit immer in sich, auch für die Genese.

- es ist eine Entscheidung, ob das Erleben anderer vom Eigenen
wiederholt wird oder nicht, man kann liebevoll verbunden sein,
sich solidarisch fühlen oder Resonanzen merken und dabei
für sich Gesundheit und Gedeihen wählen, auch wenn andere
das bedauerlicherweise nicht erleben konnten.
Sich zugehörig fühlen und ganz eigene Erfahrungen
machen, stärkt die Individuation und erschafft innere
Wahlmöglichkeiten, die innere Freiheit wird größer.

Jede energetische Erfahrung von Genese fließt als positives Element
ins Gedächtnis der Natur und auch in das Feld der Energien und
des Bewußtseins einer Familie ein, ein Mensch gesundet also
nicht nur für sich, sondern bahnt damit auch anderen den Weg.
Man könnte sagen, durch das eigene vitale Erleben wird
eine Erfahrung beglaubigt und anderen dadurch zugänglicher,
ist leichter nachzuahmen, ist hilfreich und gibt Mut, selbst
neu zu erleben.

- es braucht für eine Genese nur das Eigene gelöst werden,
es ist nicht sinnvoll, es für die anderen auch lösen zu wollen,
manchmal geschieht das zeitgleich, meist nicht, denn jede Seele
hat ihre eigenen Motivationen, wie sie reift und woran und auf
welchem Kraftniveau sie lebt.
Das ist wichtig zu verstehen, denn durch die unbewußte Verknüpfung
"so wie bei ihm, so auch bei mir", geschieht die Übertragung
und löst sich wieder entsprechend, " ich erlebe anderes ",
"das ist nicht meins'".
Das ist oft wichtig zu verstehen: wenn ein Problemfeld mit
anderen verknüpft wird: " genau wie bei ihm/ihr ", ergibt
sich bildlich gesprochen irgendwann ein dunkles Netz und
ist nicht mehr zu durchtrennen, die unglücklichen Ladungen
fließen zwischen den Menschen hin- und her und erhalten
das Problemfeld. Diese Verstrickungen zu lösen, bedeutet,
es mit einer sehr viel leichter zu lösenden Problemladung zu
tun zu haben, die man manchmal ganz aus eigener Kraft
auflösen kann. Bildlich würde man die Schnüre durchtrennen
und hätte nur noch einen kleinen Knoten, den man von sich
selbst lösen braucht. Und hier ist die Anhaftungsstelle oft
die unbewußte Identifikation, hier läßt sich die Übertragung
lösen. " es ist nicht meins, es wird nicht mehr von mir erlebt/
bezeugt/ geglaubt/ erlitten/ verstärkt ",
" so bin ich nicht ", "ich darf und kann selbst bestimmen,
was ich erlebe ".
Würde man versuchen, es für die anderen mitzulösen,
würde man, um im Bild zu bleiben, eigene Kraft immer
wieder durch das unglückliche Netz zu den anderen senden
und es sehr wahrscheinlich dadurch nie entfernen können,
denn es wird durch vitale Energien der anderen unbewußt
aufrechterhalten.
Jede Seele kann nur selbst lernen, ein Lernen für andere ist
nicht möglich und so ist es auch mit den eigenen Entscheidungen.

- die eigene freie Wahl zu nutzen, bedeutet auch,
anderen ihre freie Wahl zu belassen

Immer, wenn Bedingungen für das eigene Leben,
die eigene Gesundheit oder Entwicklung im Außen und bei
anderen gesetzt werden, erschafft man eine Abhängigkeit,
eine unbewußt wirkende Bedingtheit, die die Beteiligten anstrengt.

das wiederhole ich hier so deutlich mit verschiedenen Worten,
weil es für Genesungen oft essentiell ist, die glückliche Verbundenheit
zu spüren und die negativen Verstrickungen zu lösen.
Viele Menschen haben leider nicht erfahren, dass andere sich mit
ihnen freuen, wenn etwas gut wird oder sie Glück haben.
Und in Gruppen ist es auf archaische Weise manchmal noch
abgelehnt, wenn jemand sich unterscheidet, anderes erlebt.
Als würde das Glück weniger, wenn es jemand hat :-)
Und bewußt angesehen, wissen die meisten:
nein, wenn jemandem etwas gelingt, lernt es sich auch für andere
leichter, wenn jemand glücklich ist, kann man sich daran freuen
und selbst glücklicher sein, es mehrt sich also gegenseitig.
Bewußtheit ermutigt andere, ohne darüber sprechen zu brauchen,
ebenfalls bewußter zu sein.


ein Beispiel: Bluthochdruck
in einer Familie bekommt die Enkelin mit Anfang 30
bedrohlichen Bluthochdruck, wie auch ihre Mutter
und ihre Großmutter das im selben Lebensalter
entwickelten

oft hilfreich:
anerkennen, da waren Ereignisse, die den Bluthochdruck bei
der Großmutter verursachten und diese Körperreaktion und
das emotionale Grundgefühl dieser Lebensphase, können als
"Normalität" auch unbewußt von der Mutter übernommen und
gelebt worden sein.
Die Enkelin kann jetzt ihre tatsächliche Lebenssicherheit wahrnehmen
und nicht mehr überfärbt von den Erinnerungen anderer leben.
Der Körper reagiert sehr schnell auf Empfindungen
wie große Angst oder auch vertrauensvolle Entspannung.
Hilfreich ist es, jetzt bewußt und mit dem Körper
den tatsächlichen Ist-Zustand wahrzunehmen,
sich zu de-identifizieren von den Erfahrungen,
die den Bluthochdruck hervorgerufen hatten und diese
Gefühle und Felder loszulassen.
Es ist nicht gebraucht, die ursprünglichen Ursachen zu finden,
weshalb jemand in der Ahnenlinie einen bestimmten Zustand erlebte.
Das kann aufschlußreich sein, ist aber oft nur eine Geschichte
und kann dazu führen, dass man immer weiter neugierig
in die Vergangenheiten anderer eintaucht,
was nur ablenkt vom Jetzt und dem, wofür man selbst lebt.
Es ist hilfreich, jetzt nicht mehr in Resonanz damit zu gehen,
den Druck von damals loszulassen. Wenn es keiner mehr lebt,
gehört es bald nicht mehr zum Drehbuch;-)

das Familienstellen ist seit einiger Zeit beliebt, um Themen
der Ahnen zu bearbeiten oder die eigene Position im Familienfeld
zu verändern. Ich selber finde es besser, wenn ein Mensch
nicht in die Entscheidungen anderer hineingeht,
hier ist manchmal ein unbewußtes Manipulieren da,
sondern klar für sich selbst ändert und entscheidet.
Systemisch wird dann auch immer eine Änderung einkehren,
denn Beziehungsenergien wandeln sich in Folge und andere
können ebenfalls Lasten loslassen.

aus meiner Sicht ist es leicht, den Segen der Ahnen zu erbitten.
Aus der Sphäre des Seelischen wünscht kein Wesen einem anderen
Schmerz oder Leiden, es sind nur die geprägten Energiefelder der
Vergangenheit, die eine gewisse Polarisierung und Ausrichtung
hervorrufen und die nicht mehr identifiziert werden brauchen.
Diese Felder entladen sich allmählich, wenn sie nicht wieder mit
vitaler Kraft aufgeladen werden, bis sie nur noch
auf der Informationsebene als eine Erinnerung bleiben und nichts
mehr aktivieren können.