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wer es gewohnt ist, zu beten, kann die spirituelle Kraft einsetzen
für die eigene Genese und damit viel Kraft generieren
und sich positiv ausrichten.

die meisten Menschen, die für Genesung beten, bitten um
die Kraft, die Gelegenheit, die Gnade der Genese.

das ist immer hilfreich. Wenn ein Mensch zum Göttlichen betet,
aktiviert er die Bereiche seines Bewußtseins und Energiefeldes,
die größer sind als das eigene persönliche Feld.

das Bewußtseinsfeld eines Menschen ist der ausgedehnteste und
kraftvollste Part der menschlichen Energie.
Wenn man bildlich die Energiekörper darstellt, ist es
der siebente Bereich, der alles umfasst und enthält,
das zu einem Menschen gehört.
Die Einteilung in die Ebenen ist künstlich und nur bedingt
sinnvoll, denn ein Mensch ist immer ein Ganzes.
Aber vielleicht hilft es, sich zu verdeutlichen:
im Bewußtseinsfeld eines Menschen ist alles in kleineren Sphären
enthalten, gesehen, organisiert, bezeugt:
das Seelische ( sechste Ebene ), das Kausale zum Lernen durch
die Inkarnationen ( fünfte Ebene ), das persönliche Sein
( Spirit, vierte Ebene, Mentalfeld der Gedanken, dritte Ebene,
Gefühlsfeld, zweite Ebene und Körper, erste Ebene )
Man könnte auch sagen, das Bewußtseinsfeld ist das
ganzheitlichste Feld eines Menschen.

manchen Menschen ist es näher, zu bitten, andere bedanken sich
und manifestieren auf diese Art für sich.
" Gott, ich bitte um...", " Gott, danke, Du läßt geschehen..."

je weniger eigene Vorstellung in die Gebete einfließt, desto einfacher
können sie sich verwirklichen. Damit ist gemeint, nicht darum zu
bitten, erst möge das, dann dies geschehen, erst solle sich das eine Problem
lösen, dann solle das geschehen... es läßt sich nicht zwingen
und jeder hat seine eigene Dynamik in der Lösung von Problemen.

einfach darum zu bitten, dass alle für die Genese erforderlichen Ursachen
heilen, ist kausal. Dafür zu beten, dass die Genese vollständig, einfach,
direkt und liebevoll gelingt, aktiviert die Seelenebene. Dafür zu beten,
dass die Seele freiwillig lernt, was zu lernen ist für die Genese, aktiviert
das Bewußtsein.

wenn man innerlich nach dem Beten losläßt, nicht versucht,
es persönlich umzusetzen, können die Kräfte am besten wirken,
man hält es nicht im eigenen, kleinen Feld,
sondern gibt es dem Bewußtsein des Lebensganzen
und entsprechend kann das dann antworten.
Ich mag den Satz des Ignatius de Loyola, der heute gesagt ZEN ist:
"tue alles so, als gäbe es keinen Gott und lasse dann los,
als hättest du nichts getan und lasse Gott alles tun "

präzise und konzentriert beten ( oder anderes tun ) und dann nicht
mehr auf das eigene Ich ( und vor allem das Ego ) beziehen -
das heißt auch, man kann den Ablauf und die Ergebnisse nicht
auf das Ich beziehen, was Kontrolle und festhalten im kleinen wie auch
Stolz abbaut. Und die eigenen Schwächen,
Hindernisse, Limitierungen hindern nicht bei der Verwirklichung.

viele Menschen sind durch religiöse Prägungen abgeschreckt davon,
sich spirituell zu verbinden. Ich selber liebe in gewisser Hinsicht
alle Religionen, bin aber keiner zugehörig und bin vor allem
von esoterischen Konzepten abgeschreckt, obwohl mich natürlich
viele genau dort einordnen würden ;-)
Jeder ist frei, sich die Worte zu wählen, wie sie ohne Widerstand
gespürt werden. Statt Gott kann man "das eine Sein",
"das kosmische Bewußtsein", "das universelle Leben",
"die Quelle", "die kosmische Liebe",
"das große Geheimnis", "das Schöpferbewußtsein",
"der Urgrund des Lebens", "die unendliche Lebenskraft" etc. sagen.

Gott als der schöpferische, liebende Urgrund des Lebens,
dessen wir ein Teil sind und aus dem wir Kraft bekommen
und durch den wir transzendieren können -
wie die Hindus es mythologisch beschreiben, im Ozean der Schöpfungsenergie
erträumt Brahman Weltenzyklus um Weltenzyklus und darin erschaffen
immer mehr Geschöpfe ihre eigenen Welten und ihr Erlebtes geht
als Schatz an Möglichkeiten wieder in neue Träume ein.
Das beschreibt das Leben bildlich sehr schön:
das Leben träumt sich ins Sein, das Bewußtsein entwickelt sich dabei
immer weiter und kann sowohl tief eintauchen, als auch transzendieren.

beim Beten kann man sich verschieden zentrieren im Körper.
Im Bewußtseinszentrum in der Mitte des Kopfes fördert es die
Erkenntnis, für die Genese ist es gut, im Herzzentrum
mittig im Brustkorb zentriert zu sein.
In der Mitte des Herzchakras zentriert bewirkt das Beten
eine spürbare Wärme und aktiviert Liebe.
Gebete sind keine Zauberformeln, die sich dann magisch verwirklichen,
hat man nur die richtigen Worte gefunden;-)
Verbunden im Gebet ist es gut, der Verwirklichung des Gebets
etwas Zeit zur Bahnung zu geben und konzentriert
und im Herzen versenkt zu bleiben währenddessen.
Gebete sind Verbindungen mit der göttlichen Energie.
So wie Menschen miteinander kommunizieren, sich Gefühle
schenken, Gedanken miteinander entwickeln, so kann ein Mensch
mit dem Göttlichen kommunizieren und die Geschenke
annehmen, die dann daraus folgen.

als Person fühlt man sich zu Hause mit Leuten, die einen
verstehen, wo sich schöne Nähe aufbaut, Freundschaft ist.
Dieses Zuhause-Sein ist noch stärker zu spüren, wenn Seelen
miteinander sind, die sich schon lange kennen und lieben,
man kann das die Seelenfreunde nennen.
Mit dem Göttlichen verbunden, kann sich große Geborgenheit,
Halt und auch viel innere Klarheit einstellen, ein Zuhause-Sein
im Leben sozusagen. Diese Verbindung kann fühlbar machen,
wie fördernd, spielerisch und segnend das Leben ist,
die göttliche Energie ist ja in allem, das lebt.

damit Gebete Wirkung zeigen, braucht es keine Anstrengung,
keinen Druck, man muß nicht laut beten. Eine Brasilianerin
hat einmal neben mir gelacht, als sie jemanden sah,
der mit tiefem Ernst und so eindrücklich als möglich laut betete.
"Du mußt Gott nicht anbrüllen, damit es gehört wird".
Das göttliche Bewußtsein ist ja der Urgrund, ist in allem Zeuge
und hat unbeschreiblich viel Energie zur Verfügung, die gerade
nicht in der Schöpfung ist und es wird in jedem Wesen mit Liebe
wahrgenommen, was sich ereignet und welche Qualität es hat.
Wenn man inhaltlich betet, eine Bitte an das Göttliche vorbringt,
kann das ganz ehrlich und leise sein ohne eine bestimmte Form
einhalten zu brauchen.

es gibt Dinge, die man selbst tun kann, hier kann ein Gebet
begleiten, es gibt Dinge, die die eigenen Möglichkeiten
überschreiten, da können Gebete manchmal viel in Gang bringen.

um die Verbindung mit dem Göttlichen zu stärken,
kann man sich vergegenwärtigen, das was da kommuniziert,
ist in einem selbst, nicht außerhalb und es ist immer auf
Empfang und kann aus der Schatzkammer des Lebens
ermöglichen und helfen. Auch wenn es jeder kennt,
der betet: mit Liebe bekommt es die richtige Qualität,
das Leben antwortet einfacher und passender.

hier einige sehr unterschiedliche Texte:

ein Gebet von Harry Edwards:

God, may I be thankful for all the blessings, I already have.
Grant me relief from pain and sickness, protect me from all ills
and grant me good health in the days to come.
Remove all causes of imperfection and bring Thy healing Ministers
close to me that I am conscious of their presence and so receive
guidance and inspiration.
Grant me courage and fortitude to overcome all adversity.
Let me be conscious of Thy strength in all time of need.
Grant me confidence to overcome all fears and not to anticipate
harm. Teach me how to live rightly in Thy sight, to do only that
which is right and true. I pray that good guidance and
right influencing will inspire all Thy people to be as brothers
and sisters, one to the other, and that peace shall endure for all time.
Amen.

ein Heilungsgebet:

Ich bin, was ich bin.
Gott, öffne mein Herz.
Gott, öffne meinen Körper
und lass Deinen Geist mich berühren und mich heilen.
Gott, zeige mir den Weg,
zu lieben und mehr von mir zu geben.
Gott, bitte gib mir Deinen Frieden
und weise mir den Weg, Deinen Willen zu tun.
Danke, Gott.



das Bruder Klaus Gebet:

Gott, nimm alles von mir,
das mich hindert zu Dir.

Gott, gib alles mir,
das mich fördert zu Dir.

Gott, nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen Dir.



ein buddhistisches Gebet:

mögen alle Wesen, wo auch immer,
die von Leiden des Körpers oder des Geistes geplagt sind,
schnell von ihren Krankheiten befreit sein.
Mögen die Geängstigten ablassen, ängstlich zu sein,
mögen die Kraftlosen wieder Kraft finden
und mögen die Menschen einander behilflich sein.
Mögen diejenigen, die in wegloser, furchtbarer Wildnis weilen,
die Kinder, die Alten und die Unbeschützten
durch wohltätige Himmelswesen behütet sein
und mögen sie alle Erleuchtung erlangen.


die Vishnu Purana:

Heil Dir, gewaltiger Vishnu !
Seele des Weltalls, unwandelbar,
heilig, ewig, immer eins mit der Natur,
ob offenbart als Brahma, Hari, Shiva -
Schöpfer, Bewahrer oder Zerstörer -
Du bist der Grund für die endgültige Befreiung;
Dessen Gestalt einfach ist und doch mannigfaltig,
Dessen Wesen eins ist und doch vielfältig,
zart und doch gewaltig,
wahrnehmbar und doch unerkennbar,
Wurzel der Welt und doch winziger als der Welt
winzigstes Teilchen,
wohnhaft in jedem Wesen und doch ohne Verunreinigung,
unvergänglich, eins mit der vollendeten Weisheit


Yogananda:

Göttlicher Vater, empfange die Glut meiner Seele,
die Hingabe vieler Fleischwerdungen, die Liebe von
Zeitalten, die ich im Gewölbe meines Herzens verschlossen hielt.

Heiliger Vater, in meinen heiligen Hallen der Stille
habe ich einen Garten für Dich angelegt, geschmückt
mit den Blüten meiner Hingabe.

mit emporstrebendem Herzen, eifrigem Verstand,
mit flammender Seele, lege ich zu Füssen Deiner
Allgegenwärtigkeit alle Blumen meiner Hingabe.

Oh Geist, ich verehre dich als Schönheit und Verstand
im Tempel der Natur. Ich verehre Dich als Kraft im
Tempel der Tat und als Frieden im Tempel der Stille.



Gott, Du bist Weisheit.
Du weißt den Anfang
und das Ende aller Dinge.
Ich bin Dein Kind.
Ich will des Lebens tiefstes Geheimnis ergründen,
des Lebens wahre, freudige Pflicht.
Deine Weisheit, die in mir ist,
soll mich alles lehren,
das ich wissen kann.




Gebet des Weissen Adlers:

lasst uns all die Gedanken der stofflichen Welt beiseitelegen
lasst uns Fühlung mit der Quelle des Lebens suchen.
Oh huldreicher Geist, allumfassende Liebe, Licht und Leben,
wir treten vor Dich in Demut und ruhigen Herzens und Geistes.
Möge in uns nichts uns davon abhalten, ins Licht zu treten.
Und wenn Sorgen oder Schwierigkeiten aufkommen,
mögen wir uns willig Deiner Liebe und Weisheit hingeben,
denn Du bist barmherzig und gerecht allliebend.
Mögen unsere Herzen weit und unser Geist ruhig sein,
harrend, Deine Schönheit und Dein Licht zu empfangen.

Oh Vater, Mutter Gott, wir danken für Deine unendliche Liebe.
Mögen Deine Kinder ihren Weg im Frieden gehen,
erfüllt von Deinem heiligen Geist.
Segne Sie, Jesus, segne sie.


Gebet für die Leidenden:

für diejenigen, die heute leiden und weinen,
schenke ihnen Erleichterung von ihrer Last,
lieber Gott.
Lass sie Deinen wahren Frieden erfahren.
Liebe sie, Gott, wenn andere dies nicht können.
Halte sie, Gott, wenn menschliche Arme versagen.
Erhöre ihre Gebete, Gott, und lasse sie
Dein Friedenswort in ihrem Leben hören.
Amen.


ein indianisches Gebet:

Großes Geheimnis, dessen Stimme ich in den Winden vernehme,
dessen Atem der Welt Leben gibt, höre mich !
Ich komme zu Dir als eines Deiner vielen Kinder,
ich brauche Deine Kraft und Weisheit.
Gib, dass ich in Frieden wandle,
gib, dass meine Augen immer den purpurnen Sonnenuntergang sehen,
gib, dass meine Hände die Dinge achten, die Du gemacht hast
und gib, dass meine Ohren Deine Stimme vernehmen.
Lass mich weise sein, so dass ich erkenne,
was Du in den Überlieferungen gelehrt hast und was
in jedem Blatt und in jedem Stein verborgen ist.
Lass mich stark sein, nicht um stärker zu sein als
meine Schwestern und Brüder,
sondern, um Stärke für mich selbst zu haben.
Lass mich immer bereit sein, Dir in die Augen zu schauen,
so dass, wenn das Leben vergeht,
meine Seele zu dir kommt ohne Beschämung.