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wer erkrankt ist, braucht Ruhe und einen sicheren, geborgenen Raum,
damit die inneren Kräfte sich helfen können.
Sich entspannen können, den Streß loslassen können, nicht gefordert sein,
mindestens einige Stunden am Tag nicht reagieren oder antworten müssen,
das erleichtert die Genese immer.

wer lange und schwer erkrankt ist, hat nur noch sehr wenig Kraft
zur Verfügung und hat häufig Probleme damit, mit unfreundlichen
Situationen umgehen zu müssen, mit Ablehnung aufgrund der eigenen
Schwäche, mit Geldsorgen weil nicht gearbeitet werden kann,
mit den Gefühlen, wenn Abwertung, Hilflosigkeit oder sogar
Verzweiflung entstehen.
Hier ist der liebevolle Umgang mit sich selbst besonders wichtig,
entschlossen selbstfürsorglich zu sein.
Sich selbst helfen zu wollen und das immer wieder zu bekräftigen,
bis es innere Normalität geworden ist, bis auch das in einem,
das weggesehen hatte, als die Probleme begannen,
eingestimmt ist, mit in die Selbsthilfe kommt, tut gut.
Es gibt ein einfaches Rezept, glücklich zu sein:
andere glücklich machen. Dazu braucht es keine großen Aktionen,
es sind auch kleine Dinge, Aufmerksamkeiten, jemandem eine
Freude machen, kurz im Geben zu sein, hilft oft dabei,
aus eigener Mangel-Dynamik auszusteigen.

wer im Alltag auf die Hilfe anderer angewiesen ist, auf Pflege oder
Haushaltshilfe, auf Hilfe bei Ämterfragen, Mobilität oder anderem,
kann sich manchmal auch innerlich als abhängig erleben und
hier kann man sich vergegenwärtigen:

die Selbstbestimmung ist das, was die eigene Autonomie ausmacht,
es ist nicht der Körper, es ist nicht das Geldverdienen, es ist nicht
das alles selber machen können.

jeder Mensch ist mehr oder weniger abhängig von der Gemeinschaft,
niemand kann alles für sich selbst generieren, viele, die gesund sind,
nehmen ohne Bewußtsein davon zu haben viel mehr Lebenszeit
oder Kraft anderer für sich in Anspruch, es ist etwas ganz Normales
und eine Gelegenheit für andere, liebevoll und gebend zu sein,
wenn man die Unterstützung anderer annimmt, wo sie gebraucht wird.
Damit darf man sich entspannen und kann sich, wenn das Gefühl
von Abhängigkeit zu stark wird, überlegen, wie und wo genau sich
selbstbestimmt etwas veränden läßt.
Es ist vielleicht banal, aber ich habe gute Erfahrung damit gemacht:
wenn eine Unterstützung gegeben wird und eine emotionale Last
transportiert sich gleichzeitig, latente Vorwürfe oder ein Aufrechnen
sind dabei mit im Spiel, kann man sich klarmachen:
wenn ein Geschenk gegeben wird, darf man es bedingungslos annehmen,
egal, was der Geber vielleicht gern dafür hätte.
Bedingungslos geben ist für herzliche Menschen oft einfacher,
als bedingungslos anzunehmen. Und es fühlt sich aber wirklich
gut für beide Seiten an, befreiend und vertrauend.
Denn nicht alles im Leben kann eins zu eins mit einem Menschen
ausgeglichen werden, es gleicht sich durch das Lebensganze aus.
Vielleicht ist es einen Versuch wert ?
Hilfe und Unterstützung einfach mal mit gutem Gefühl als
bedingungsloses Geschenk des Lebens anzunehmen ?
Dadurch lösen sich persönlich verstrickende Gefühle und
es wird wirklich leichter.

die Erfahrung, für sich selbst wirksam etwas umzusetzen,
ist so wichtig, um in den Mut zu finden, sich Ziele zu setzen,
daran glauben zu können, sie erreichen zu können und sich
damit Stück um Stück zu aktivieren.
Wo man aufgegeben hatte und wie in einem inneren Warteraum lebt,
darf die Enttäuschung ausgelüftet werden und das Sonnenlicht
darf sozusagen in die inneren Räume fluten und wärmen.
Rückzug ist normal und gebraucht in Zeiten der Schwäche,
damit für das Eigene genug Kraft zur Verfügung steht.
Der eigene, geborgene Raum sowohl im Äußeren als auch innerlich
ist wichtig für die Regeneration. Und darin wieder zu entdecken:
für sich selbst kann man ändern, kann man sich stimmen,
sich ermutigen, akzeptieren was geschah und es auch loslassen,
was akzeptiert ist, kann einfacher gesehen, verstanden,
verändert werden, innerer Widerstand und Ankämpfen verstricken
nur und halten die unerwünschten Dynamiken am laufen.

Kraft baut sich immer wieder lebendig auf, wenn man sie für sich
annimmt, das ist ein Leben lang so und unbegrenzt,
die Lebensenergie strömt jedem immer wieder zu aus
praktisch unbegrenztem Reservoir, sie kommt nicht durch
andere zu uns, das wäre Abhängigkeit, jeder hat immer
eigenen Zugang zur unbegrenzten Energie.

wer zart und verletzlich ist, merkt deutlicher, welche Begegnungen
anstrengen und welche gut tun. Wo andere viel wollen von einem
oder sogar niederdrücken und wo im Gegenteil die Nähe
für beide Seiten Kraft aufbaut.
Wenn manches zu sehr anstrengt, kann es helfen zu gucken:
nehme ich etwas persönlich, was gar nichts mit mir zu tun hat ?
Kann ich das erkennen, wenn es passiert und kann ich fühlen,
es gehört zum anderen Menschen, ich brauche nicht darauf reagieren ?
Oft sind Ratschläge unpassend, sie zeigen auf, was der andere
Mensch gerade möchte oder sich an Wissen angeeignet hat,
das kann auch einmischend sein. Wenn man es aber nicht
auf sich persönlich bezieht, kann man sich einfach bedanken
und nimmt den guten Willen dahinter wahr und die Wertschätzung
tut wiederum beiden gut und macht das Gegenüber auch
aufmerksamer für das tatsächliche Jetzt.
Und man kann sich immer mal wieder fragen:
Habe ich überhaupt schon klar mitgeteilt, wie es besser für mich wäre ?
Erlaube ich mir, anderen zu sagen, wenn etwas zu schwierig oder
deprimierend ist ? Kann ich bitten, dass ich mich nicht einstellen brauche
auf das Tempo der anderen, sondern die Dinge in meinem
Tempo, zu meinen Zeiten und so, wie ich es am einfachsten kann,
machen darf ?

der psychische "eigene Raum" ist essentiell: die eigenen Gefühle sich
immer wieder reinigen zu lassen, fröhlich werden lassen zu können,
nicht persönlich auf sich zu beziehen, was andere mitbrachten,
wenn es einfach zu ihnen und ihren Themen gehört,
zu spüren, da ist immer große Freiheit, mit allem so umgehen zu können,
wie es für sich selbst positiv ist und es nicht annehmen brauchen,
wenn andere einen mit Sorgen verstimmen wollen.
Es gibt nunmal Menschen, die anderen Leiden geradezu einreden wollen,
die sich immer schlimmste Szenarien ausdenken und damit stressen,
auch das kann man bei ihnen belassen, jeder darf Zukünfte imaginieren,
wie er möchte und man selbst darf geniessen,
für sich entscheiden zu dürfen, immer wieder lebensbejahend
sein zu können, sich inspirieren zu lassen, anderen schenken zu können.

ich durfte einige sehr alte Menschen kennenlernen, die ihr Energieniveau
ausgezeichnet hielten und bis zum natürlichen Alterstod gesund blieben.
Sie teilten ihrem Umfeld oft klar mit, wann und in welcher Form sie
Besuch wollten und wann sie nicht erreichbar sein wollten.
So hatten sie wirklich ruhige Regenerationsphasen, in denen das Telefon
nicht klingelte, niemand nervös auf Antwort wartete,
die Wohnung nicht aufgeräumt sein mußte und sie
nicht aus ihrem eigenen Rhythmus geholt wurden.
Wenn nervöse Angehörige mit Sorgen und Ängsten schwächen,
kann man das auch humorvoll managen.
Man kann sagen: stell dir vor, jemand schickt dir jeden
Tag ein Päckchen mit Sorgen und darum sollst du dich kümmern -
was würdest du machen ?
Wäre es nicht besser, jemandem ab und zu ein schönes Geschenk
zu senden, als ihn mit Kummer zu beladen ?
So ist es auch mit den Gefühlen, die wir für andere erzeugen.
Ein geschwächter Mensch hat weniger substantielle Außenhaut in
seiner Energie, die Felder anderer wirken sehr viel stärker auf
ihn, als das bei einem vitalen Menschen der Fall ist.
Wenn man sich auf einen anderen Menschen konzentriert und
für ihn erschafft, dann bitte Positives.