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ein Zitat von Sri Aurobindo:

"völlig seiner Gegenstände bewußt zu sein, ist die wahre Natur des
Bewußtseins. von diesen Gegenständen ist das erste das Selbst,
das Wesen, das hier sein Bewußtsein entfaltet.

alles übrige ist das, was wir als Nicht-Selbst ansehen.
wenn aber das Sein unteilbar ist, dann muß dieses Nicht-Selbst
in Wirklichkeit auch das Selbst sein.

wenn Bewußtsein das zentrale Geheimnis ist, dann ist Leben
der äußere Hinweis auf es, die effektive Macht des Seienden
in der Materie. das Leben befreit das Bewußtsein.
es gibt ihm seine Form oder die Verkörperung seiner Kraft
und macht es im materiellen Akt wirksam."












bewusst sein

Bewusstsein ist immer nonlokal

eine tägliche Erfahrung beim Heilen ist, dass bewusste Ausrichtung wie zum Beispiel
beim Energetisieren immer nonlokal ist.

Fernheilung funktioniert ebenso wie Heilung mit Berührung.

Es gibt keine Unterschiede in der Wirkkraft hinsichtlich der räumlichen Distanz,
es ist gleichgültig ob es sich um einen Abstand von 500m oder tausenden Kilometern handelt, die Energie reist nicht durch die Materie an den Ort und verbraucht sich
an Widerständen, sondern wirkt durch das raumlose Bewußtsein direkt zwischen
den geistig Verbundenen in dem Moment.

Die Energie stellt sich aus dem Bewußtseinsfeld gemäß der Konzentration und Fähigkeit des Behandlers vor Ort ein und gemäß der Resonanz und den Fähigkeiten des Empfangenden.

Aus dem Feld des Bewußtseins aktivieren sich die Kräfte, das Lebewesen nimmt an,
generiert teilweise selbst, das ist davon bedingt, was genau getan wird.

Und es kommt vor, dass das Selbstheilungsvermögen eines Lebewesens jede
Heilkunst bei weitem übertrifft :-)

Da stöhnt das Ego, es ist nicht wichtig, wer es tut, sondern dass es geschieht:-)

Entgegen mancher Phantasien habe ich noch nie ein Phänomen gesehen, dass zeitunabhängig wäre, der Richtungspfeil der Zeit ist in keinem Fall aufzuheben.

So gibt es zahlreiche Erzählungen, wie Menschen in ihrem Erwachsenen-Ich angeblich ihrem Kindheits-Ich Hilfe haben zukommen lassen. Das ist nicht möglich.

Wohl aber kann die Seele, die ihr eigenes umfassenderes Vermögen hat, der reifenden Persönlichkeit helfen. Was wie ein Gruß aus der Zukunft wirkt, ist die weise Wirkung des eigenen höheren Bewußtseins, durch das die Seele in kritischen Momenten
Entscheidungshilfe gibt oder die psychische Vitalität stärken kann.

Je nach Reifungsgrad kann die Seele so aktivieren, dass die Person sich trösten kann, Hoffnung und positive Vision aufbauen kann, sich motivieren kann, Potentiale nutzt, sich diszipliniert und anderes, unabhängig vom umgebenden Feld.
Alte Seelen suchen sich oft absichtlich nicht so optimale Elternhäuser aus,
sie fordern sich darin, selbst zu generieren.
Natürlich sind Prägungen und Familienkarma dennoch wichtige Faktoren in der Entwicklung.

Bei der Nachreifung der psychischen Energie des inneren Kindes ist auch das immer ein Geschehen im Jetzt. Vergebung, Reue, Heilung, Befähigung, Integration geschehen jetzt. Weniger heilsam, aber oft unbewußt praktiziert von uns allen ist die Umdeutung, Verdrängung, veränderte Interpretation des Erlebten im permanenten Vorgang
der Ichformung der persönlichen Identität, die innere Geschichte, die man sich erzählt.

Anders ist das in der Seele: sie erlaubt sich Erfahrungen in Zeit und Raum, aber bleibt dennoch unabhängig davon mit dem größten Teil ihrer Energie und ist mit perfektem Gedächtnis ausgestattet, verbundener mit dem einen Bewußtsein des Kosmos,
speichert sie das selbst Erlebte unverfälscht und für immer.

So sind die wesentlichen Dinge, die karmisch genannt werden, aber auch die Fähigkeiten und Seelenmuster gespeichert und kommen dann in die Reifung oder Manifestation, wenn die Seele es für richtig hält.

Der Part des eigenen Bewußtseins, das nicht in Raum und Zeit involviert ist, hilft dabei dem eigenen inkarnierten Bewußtsein, das ist ein natürlicher Vorgang, der mit jeder Inkarnation besser erlernt wird. Die Selbsthilfe eines Menschen wird oft auch aktiviert, wenn andere für ihn liebevoll beten.

Wer für andere betet, sollte möglichst frei von eigenen Wertungen, Vorstellungen,
Bedingungen oder Projektionen sein dabei und im Zweifelsfall lieber ganz allgemein
für jemanden beten, damit es nicht einmischend wird.

Die Seele hat Bewußtsein und entfaltet durch die Identifikation mit dem angenommenen Körper Bewusstsein auf der irdischen Ebene.
Der Vorgang der Bewußtwerdung ist immer durch gerichteten Willen und verweilende
Aufmerksamkeit gefördert.
Die inkarnierende Seelenergie verankert sich ab dem 3. Lebensmonat im Embryo,
oft erst sehr viel später, manchmal erst nach der Geburt, je nachdem, wie erfahren
die Seele dabei bereits ist und weiß, dass sie ihren Körper umso besser nutzen kann,
je klarer sie ihn annimmt. Oft schwebt sie anfangs in der Aura der schwangeren Mutter,
lernt bereits die Freunde und das Umfeld der Eltern kennen, nimmt manchmal bereits Einfluß oder zieht in Folge eigene Seelenfreunde in die Inkarnation.

Das Bewußtsein der Seele ist anfangs praktisch noch ungeteilt, erst später differenzieren sich die Ebenen deutlicher, das Körperbewußtsein wird entwickelt, der größte Teil davon unbewußt, die spirituelle Energie des Astralkörpers, der beim Schlafen meist den physischen Körper verläßt, entwickelt ein eigenes Bewußtsein und bei nicht wenigen Menschen bleibt da ein guter Kontakt zum wachen, alltäglichen Ich-Bewußtsein der Persönlichkeit, die sich bildet.

Es ist ein wunderbarer Vorgang: die Seele wählt Seelenanteile aus, die in die Inkarnation drängen und nimmt bis zu zwei Anteile, die karmisch negativ belastet sind, mit.
Diese Seelenanteile sind durch Resonanz immer zusammengehörig, gehören zur Identität der Seele. Sie entwickeln später, wenn das Energiesystem der Person sich aufgebaut hat und die Chakren und Energiekörper aktiv sind, viel "Drehbuch" für das Leben, sie bringen aus verschiedenen alten Inkarnationen ihre Erfahrungen und eben auch Wünsche nach Korrektur, zu lösendes Karma, mit und projizieren permanent in die Welt und zu anderen Seelen.

Befreundete Seelen erkennen sich daran sofort, erkennen sich wieder. Oft sind es nahe Menschen, die bereits viel Geschichte miteinander haben und wo eine Tiefe und Vertrautheit da sind, die intuitiv erkannt wird. Auf Seelenebene zeigen sich Freunde
einander, indem das Licht der Seelenanteile die verschiedenen alten Gesichter und Körper zeigt, die man hatte, als man sich früher begegnet war.

Bewußtsein auf den verschiedenen Ebenen zu entwickeln, macht viel Spaß.
Bewußtsein an sich ist natürlich immer nonlokal und als Teil des einen göttlichen oder kosmischen Bewußtseins nicht identifiziert. Aber eine Seele kann auf jeglicher Ebene bewußter werden, die Energien klarer steuern, sich weiter meistern und transzendieren,
um etwas weiter zu erwachen: sicher identifiziert mit dem Körper und einem stabilen Ich und zugleich transzendierend sich immer weiter mit dem einen Bewußtsein verbindend.

Die inkarnierte Seelenenergie, die Ganzheit der Seele, die die mitgenommen Anteile geeint hat, entwickelt immer mehr Selbst-Bewußtsein mit jeder Inkarnation.

Während bei den ersten Inkarnationen der Körper und die physische Welt total spannend sind, entwickelt die reife Seele bereits Interesse an Innenschau, die Architektur der eigenen Empfindungen und die Melodien der Resonanzen in einem selbst und wie sie den Lebensweg bestimmen, werden interessanter,
bis hin zur alten Seele, die bereits so individuell geworden ist, dass sie relativ unabhängig von der Umgebung aus sich selbst heraus geführt ist.

Die Gewissensbildung formt sich von Leben zu Leben weiter.
Das karmisch Relevante, also: wurde der Lebensplan eines Geschöpfes gestört durch Gewalt oder Einflußnahme ?
wird erlernt und auch die feinstofflichen Zusammenhänge von Ausstrahlung und geistiger Wirkung auf sich und andere werden als Kausalitäten erkannt.

Eine junge Seele wird daran interessiert sein, das Leben gemäß ihrer eigenen Bedürfnisse oder Wünsche zu meistern. Eine reife Seele geht durch Erfahrungen, um die unterschiedlichsten Bedingungen dafür kennenzulernen und immer mehr Fähigkeiten zu entwickeln und eine alte Seele ist eher mit der Transzendenz ihrer Wünsche und dem Wiedereinfügen des Eigenen in den größeren Zusammenhang beschäftigt.

So braucht eine junge Seele also klare äußere Regeln: Verhaltensregeln, Gesetze, Polizei, äußere Führung. Reifere Seelen benötigen das seltener, sie haben ihren moralischen Kompass bereits mehr in sich selbst und die alte Seele wird so sehr ihrem Herzen folgen, dem spontanen Erkennen, was gerade zu tun ist, dass sie für jüngere Seelen oft unverständlich ist.

Eine junge Seele wird Gebet zum Beispiel eher als Wunschliste nutzen,
eine reife Seele wird mit Ichstärke eher um Kraft und Unterstützung bitten,
um selbst zu verwirklichen und eine alte Seele, die nur noch wenig Energie im Persönlichen hat, wird zum Wohle des Ganzen bitten.

Bewusster zu werden, wie die eigenen Dynamiken, Kräften, Wünsche, Projektionen das Leben anderer mit beeinflussen, ist ein wichtiger Vorgang.

Wir formen alle nicht nur unser eigenes Leben, jeder ist auch ein Teil von Gruppen und Gesellschaft. Was wir glauben, wofür wir leben, wie wir leben, was wir sinnvoll in uns spüren und sich dessen bewusst werden, ist ein wichtiger Faktor.

Selbstbewußtsein im Sinne des sich bewusster werdens gibt es also auf allen Ebenen je nach Intention und verweilender Aufmerksamkeit.

Sowohl die sichere Identifikation: das bin ich, ich bin ich
als auch die Transzendenz: ich bin nicht mein Körper, dessen Triebe oder meine Persönlichkeit und deren Bedürfnisse, ich bin das Selbst, das ohne Eigenschaft und universell ist...
sind wichtige Vorgänge im bewusst werden und bringen dauerhaft Glück

"das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in allen Geschöpfen" erweitert zum Beispiel
einfach und direkt den Funken im Herzchakra und die sich freisetzende Energie,
die aus den höheren Dimensionen dann hindurch fließt, ist so fein, dass die niedriger schwingende Persönlichkeit keinen Widerstand aufbauen könnte, es segnet und transzendiert gleichermaßen.